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Linoleumpflege

Tilolino Granit

Tilolino Granit

Um den neuen Linoleumboden möglichst lange in seiner Bestform zu erhalten, sollten einige wenige Dinge beachtet werden: Zuerst muss ein mit Naturwachs versiegelter Boden von Zeit zu Zeit neu gewachst werden (fragen Sie am Besten den Händler oder den Verleger nach den entsprechenden Anweisungen).

Wichtiger ist aber die eigentlich Behandlung des Bodens: - "Kippeln" mit Stühlen kann die Kanten der Stuhlbeine regelrecht anspitzen - wird dann wieder gekippelt, kann die extreme, punktuelle Belastung den Boden beschädigen. Im Idealfall werden Möbel mit den überall erhältlichen Filzgleitern oder Kunststoffschienen versehen. Auf diese Weise ist der Fußboden vor scharfkantigen Möbelfüßen geschützt. - Auch wenn Linoleum selbst sehr zäh ist, kann bei hoher Belastung die Klebstoffschicht zusammengepresst werden, wodurch Druckstellen im Boden entstehen (die allerdings liegen für gewöhnlich innerhalb des von der Norm erlaubten Bereichs). - Abhilfe schafft nur professionelle Verlegung des Linoleums, bei der die Profis die Kleberschichten möglichst dünn halten, nachträgliche Korrekturen hingegen nicht.

Vulcano im Licht

Vulcano im Licht

Zur Reinigung: - Die erste Reinigung, unmittelbar nach dem Verlegen, wird mit extra für die Belagsart geeigneten Reinigern durchgeführt (vom Handwerker machen oder vom Händler beraten lassen, Etikett beachten!). Danach muss die gesamte Fläche mit klarem Wasser gesäubert und getrocknet werden. - Bei der zweiten Reinigung, der Einpflege, dürfen wieder nur Pflegemittel benutzt werden, welche die Fähigkeiten des Bodens nicht beeinträchtigen. Nun werden meistens noch die Beschichtungen (s.o.) aufgebracht - bitte wirklich nur ein bis zwei Schichten auftragen, mehr könnte die Ableitwerte des Bodenbelags stark vermindern! - Die folgenden Unterhaltsreinigungen werden dann immer noch mit dafür geeigneten Pflegemittel durchgeführt.

Als Alternative bietet sich die Trockenreinigung an, bei der nur abgenutzte Teile der Pflegefilme abgeschliffen, abgestaubt und dann neu aufgetragen werden, aber diese Methode ist nicht für Amateure zu empfehlen. Trotzdem: Sie spart Zeit, Wasser, Arbeit, Geld, schont die Umwelt und kommt ohne alkalische Reiniger aus, was die Geruchsbildung minimiert.